Die “weiteren Worte”. Ein Nachtrag.

20. Juli 2010

“Mir fehlen die weiteren Worte”, habe ich im untenstehenden Artikel geschrieben.

Andreas Hobi von schweizweit.net hat sie mir nachgeliefert. Er schreibt in seinem Kommentar: “Wenn Du bei der Karte oben rechts im Dropdown-Feld auf eine der anderen Möglichkeiten klickst (Karte, Satellit, Hybrid) gelangst Du zu einer anderen Ansicht.” – Und siehe da: Die Bahnen sind da!

Die “kriminelle Energie” in meinem vorigen Artikel nehme ich zurück. Schweiz Tourismus hat der Schweiz die Bahn nicht gestohlen. – Man hat sie bloss ziemlich gut versteckt. Ein Lapsus in der Kommunikation ist das allemal. Wie der in meinem Artikel, für den ich hier um Nachsicht bitte.

Schweiz Tourismus bewirbt bahnlose Schweiz. Ganz natürlich?

16. Juli 2010

serpent de mer

Nein, es ist nicht der 1. April. Und ja: Dies ist ein Ausschnitt der offiziellen Satellitenkarte auf myswitzerland.com. Und Sie können schauen so lang Sie wollen: Die Eisenbahnbrücke neben der Berner Lorrainebrücke fehlt. Dummer Zufall? – Nein: Absicht!

Am Gotthard gibt es auf dieser Karte keine Gotthardbahn. Keine einzige Bahnlinie verbindet die Städte der Schweiz, bloss Autobahnen. Der offizielle Vermarkter der Destination Schweiz hat auf seiner sonst hervorragend gemachten Karte im Internet sämtliche Bahnlinien fein säuberlich herausretuschieren lassen. So konsequent, dass sogar  die Eisenbahnbrücken fehlen, wie eben die in Bern. Diesem Land die Eisenbahnen zu stehlen, zeugt schon fast von krimineller Energie, könnten boshafte Zeitgenossen meinen.

Dabei ist die SBB eine der finanziellen Säulen von Schweiz Tourismus. Hat das dort keiner bemerkt? Bleibt bloss zu hoffen, dass irgend jemand dort zufällig meinen Blog liest.

Karten sind ein wichtiger Teil der Kommunikation im touristischen Marketing. Wenn sie derart falsch kommunizieren, fehlen mir die weiteren Worte…

The « serpent de mer ».

13. Juli 2010

serpent de mer

Being of a certain age, I saw and I see similar constellations in communication happening not only twice, but again and again. And some leading to the same mistakes, over and over. That’s what Sam used to call “un serpent de mer”, something like that beast in Loch Ness: up it comes, down it goes, up it comes… And you can’t get hold nor rid of it.

Sam was my boss when I first took over responsibility for the Swiss Federal Railways’ marketing communication, many years ago. We didn’t like each other very much. He had a deep mistrust for everything touching advertising. But there he was right.  And he shared this experience with the rest of us, but only as a generic observation.

I’ll try, in this blog and from time to time and amongst other things,  to share my own experience as well, but to be more specific.  So you might be able to spot them, if they turn up again: the “serpents de mer”, of whatever sort. – You’ll see, when you come back to my blog.

Oufffhhh !!!

26. Juni 2010

Website Irene L. Grove

Did you ever try to create a website from scratch, all by yourself?

I just did it once more and, after weeks of digging into it, it’s the same feeling in the end: exhaustion and relief. Everything sits in its proper place, every picture, every, text, every link, and all of that even in Version 6 of Internet Explorer. (Even some real big dinosaur companies are still using IE6 as their browser for the internet, so you got to hack the code for them.)

And now? – Now I proudly present the new website of Irene L. Grove, who is a poet with her camera! May her work speak for her, with a little help from your humble servant, the author of this blog, and designer of Irene’s new website. Irene’s colorful world is just a click away. Enjoy!

In bunten Bildern wenig Klarheit, viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit. So wird der beste Trank gebraut, der alle Welt erquickt und auferbaut.

8. Juni 2010

Johann Wolfgang Goethe
zum Thema Kommunikation

Farewell, Paul Frischknecht.

11. Mai 2010

Paul Frischknecht, my best friend in our youth, died on Mai 9th, in Sydney. I had visited him there, two years ago, for the last time. That’s when I wrote the following little story about this man, who made out of his many years of  deadly illness more than what most of us make out of a lifetime.

 Paul Frischknecht

The Saint of the Suburbs of Sydney.
I met Paul for the first time when he was sixteen or seventeen years old. He was looking over my shoulder, at art school, when I tried to draw a stuffed animal. Two years younger than myself he had the nerve to criticize my drawing. Then I looked up to the most radiant smile I ever saw from a man. Tall, handsome, a young man to win the hearts of all the girls, he stood behind me, and we began to talk. That was the beginning of a deep friendship for some of the most important years of our lives. Together we discovered whatever would move our hearts in literature, in philosophy, in music, in long walks through the woods. An ex-student of the Steiner school he told me about Anthroposophy. I shared my first readings about Buddhism with him.

Some years passed, we both got married, he soon went away to live in Sydney, and to work there as an architect. That distance in space became a distance Diesen Beitrag weiterlesen »

Touristische Filmpremiere.

23. April 2010

Gestern Abend war in der Berner Cinématte feierliche Premiere für die 5 Auftragsfilme, welche die Bieler Twin Productions für Swiss Travel System produziert hat. Unter den Gästen waren ein paar, denen die Erleichterung über den glücklichen Abschluss der mehr als 15-monatigen Vorbereitungs- und Produktionszeit ins Gesicht geschrieben stand.

Mir selber sah man sie Diesen Beitrag weiterlesen »

Ich möchte, das wäre von mir!

22. April 2010

Copyright Pascal Staub

Eigentlich geht es mir darum,
Pascal Staub zu seinen wunderbaren “Tschuttibildli” für die Japaner zu gratulieren! – Bravo!  Folgen Sie dem Link auf dem Bild, es lohnt sich.

Doch: Ich alleine kenne zwei grosse Schweizer Unternehmungen, die in ihren Corporate Design-Richtlinien den Gebrauch von Illustrationen ausdrücklich verbieten. Es können kaum die zwei Einzigen sein. Ich sehe auch ein, dass es für eine solche Regelung einen Haufen guter Gründe geben kann. Wo käme man denn hin, wenn jeder nach seinem eigenen Gusto…?
Doch das ist nicht der Punkt: So wird die ursprünglichste Form visueller Kommunikation verboten: Zeichnen, malen, gestalten.  Allein die Fotografie, Diesen Beitrag weiterlesen »

Swiss Travel System, ein Weissbuch.

30. März 2010

Weissbuch Swiss Travel System“Ein Weißbuch ist eine Sammlung mit Vorschlägen zum Vorgehen in einem bestimmten Bereich.” (Wikipedia)
So ein Weissbuch (PDF-Download) habe ich nun zum Thema Swiss Travel System geschrieben. Was bisher eine Art  Label für die Vermarktung der Angebote des öffentlichen Verkehrs der Schweiz im Ausland ist, hat das Potential die  Export-Dachmarke des besten Verkehrssystems der Welt zu werden. Das ist meine Überzeugung.

Aktuell wird darüber nachgedacht, das Incoming-Angebot des ö.V.-Schweiz unter einem Firmendach zusammen zu fassen. Federführend in diesem Prozess ist die SBB. Am Angebot beteiligt sind aber ca. 150 Transportunternehmungen Diesen Beitrag weiterlesen »

Einmannagentur? – Aber sicher!

2. März 2010

Swiss Travel System

Ob Sie es glauben oder nicht: Für Swiss Travel System, die Exportmarke des öffentlichen Verkehrs der Schweiz, habe ich die ganze Agenturarbeit für 2010 alleine gemacht. Ich habe konzipiert, getextet, gestaltet, alles. Zwei Kataloge, ein Leporello, Inserate, alles in x Sprachen, sind an meinem PC entstanden, von A bis Z. Selbst das Redesign der Website kommt aus meiner Küche. Das Webdevelopement hat Sesamnet eingebracht. Denz digital war für die Druckvorstufe zuständig, online, über publi24. 
Zugegeben: Ein Bisschen musste ich auch mir selber beweisen, dass ich das alles kann. Es hat geklappt, und alle sind zufrieden, wohl auch finanziell. 
Besonders viel dazu beigetragen hat der Kunde: Das Vertrauen!
Vielleicht sollten Sie das auch mal ausprobieren?